Was ist Homöopathie?
Laut WHO ist die Homöopathie die am zweithäufigsten angewandte Medizinmethode – häufiger wird weltweit nur die gesamte traditionelle Naturheilkunde aus verschiedenen Kulturen eingesetzt. Die Naturheilkunde umfasst viele verschiedene Fächer wie Ayurveda, TCM, Akupunktur, Neuraltherapie, die Phytotherapie, die Anthroposophische Medizin und Kneippbehandlungen.
Allein in Indien werden an über 100 homöopathischen Universitäten ausschließlich homöopathisch arbeitende Ärzte ausgebildet. Auch in Europa, Süd- und Nordamerika, sowie auf dem afrikanischen Kontinent wird sie zunehmend in der Humanmedizin und in der Tiermedizin eingesetzt. Das deutet darauf hin, dass die Homöopathie zu den am häufigsten eingesetzten einzelnen Therapiemethoden der Welt zählt. Der Therapieansatz der Homöopathie unterscheidet sich grundlegend von anderen medizinischen Methoden. Denn ein Homöopath behandelt nicht jedes Symptom eines Patienten einzeln. Er sucht vielmehr aus den vielen verfügbaren Mitteln ein einziges aus, das möglichst die Kombination aller Beschwerden eines Patienten abdeckt.
Die gesamte sogenannte konventionelle Medizin mit all ihren Disziplinen wird am dritthäufigsten eingesetzt. In der Forschung besteht jedoch ein extremes Ungleichgewicht zu dieser Wirklichkeit: In der westlichen Welt wird nahezu ausschließlich Forschung zur konventionellen Medizin genehmigt, gefördert und publiziert.
- In der Akademie sind erfahrene Ärzte, Komplementärmediziner und Forscher. Uns verbindet wissenschaftliche Neugier
- Wir wollen hinterfragen, initiieren und diskutieren.
- Uns interessiert daher auch die Frage, was wirkt in diesen kleinen Globuli? Was genau zeigt die seriöse Forschung dazu?